In der vierten Umfrage „Der Unfall“ hats gleich mal viel Lärm gegeben:
Denn der Nachbar sogt, er hot no [lautes Rumpeln] mitbekommen. Und auf ein einziges Wort folgen viele Formen und Verschriftungen für die dialektale Sprechweise der Teilnehmenden.
Und das äußert sich bei den Teilnehmenden der Umfrage auch am häufigsten so – sie bleiben der Vorgabe „Rumpeln“ zwar auf der Wortebene treu, haben aber keine Scheu gezeigt ihre Varianten dafür auch niederzuschreiben:
- a Rumpeln / Rumpin / Rumplich, Rumpser / murz an Rumpler, Grummpi /G’rumpl oder än modds drummä Rumbblä
für andere ist es dann doch eher ein
- Poitan / Päutean / Poltra / Poites oder eh gar nur a Bum / Bumpan, Bempern oder a Pumpara.
- Scheppern / Scheban / Schwewan, an Schewara / Scheppara / Tscheppara
Nur wenige entscheiden sich für Kroch, Lärm, Krawall / Graweu, an Donnerer, Wirbl, Bahö, Radau oder a Hawarie. Aus Osttirol kommt uns auch ein Pinara entgegen.
Auch beliebt sind natürlich vielseitig einsetzbare Worte: an Tuschn / Tätsch, a Gleschn. An Duscha / Tuscha, an Klescha, an Boscha oder an Knoll – alles Wörter, die wir uns auch zur Beschreibung von Personen zu nutze gemacht habe:
„Sie hom do olle an _____________ .“

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