Und wenn Österreich eins kann, dann ist es fluchen!

Und das in einem Ausmaß, dass sich kartographisch hier gar nichts darstellen lässt…

Von den vielen Antworten auf die Frage nach einem neckischen Ausdruck für einen männlichen Bekannten, reihen sich Deppen an Wappla und Dodln. Lausa und Lausbuam, Doims und Hawara wurden ebenso öfters genannt, die restlichen Nennungen waren (bisher noch!) Unikate. Von tierbelasteten Eseln, Fischen, Affen, Focken (‚Ferkeln‘), Hund(ling)en oder Storchnhoxaten, dass uns den Vogl außa haut, bis hin zum Kulinarischen Wiarschtl oder Pferscha (‚Pfirsich‘) oder etwa dem Roma entlehnten Dillo (‚Verrückter‘), tschechischem Strizzi (‚Onkel‘) oder Halawachl (‚Schlingel‘ / ‚Bengel‘). Da zeigt sich die Vielfalt Österreichs!

Was fehlt? Bisher gab’s noch keine Nudlaugen, Fetznschädl, Narrisch- oder Damische. Das war doch nicht wirklich alles, oder?

Hier mitmachen und ergänzen, was der Formenvielfalt in Österreich eindeutig noch zu fehlen scheint! Also: Sog amoi, wie fluchstn eigentli wirkli?

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