An letztn Sonnenbrand… im Dialekt

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Obwohl der Sommer offiziell bereits seit einer Woche vorbei ist, gab es noch letzte Hoffnungen noch ein paar Sonnenstunden auszunutzen. Aber auch die schwinden allmählich – und was übrig bleibt, ist ein letztes Mal zurückdenken an die schönen Sonnenstrahlen, die uns das eine oder andere Mal auch gehörig zugesetzt haben.

Denn als Resultat bleibt man ganz gern auch etwas geschunden zurück. Auf die Frage, wie man im eigenen Dialekt denn dazusagen würde, wenn man „ganz rot heimfuhr“ (nachdem die „Sonne so heftig schien“), kamen folgende Antworten zurück:

Unbestrittene Meistantwort war natürlich die Röte, die entweder gesteigert oder abgewandelt wurde:

  • so rot, voi rot, ganz/gonz/gaunz rot, ur rot, krebsro(a)t, gliarot, gluarot, zunderrout, knoirot, komplett rot

Andere fokussierten die Kopfregion, nur wenige gingen weiter runter oder waren überall betroffen:

  • mit ana rotn glezn, mit am röeten grint, mit am roten schädl, mit ana rodn bian, so a rouds gesicht ghobt hom, mit da roatn dinnen, mitn rotn bugl, überall rot hemgfahra sen

Wieder andere haben Vergleiche angestellt oder das Heimfahren in den Fokus gestellt:

  • wia a pufflampal gleicht hom, oisa rodda weggagfoahrn, rot heim fhoarn, wias roude hoamgfon sand

Manche haben irgendeine Form des Sonnenbrands, andere verbrennts:

  • an murds sonnenbrand, an heftigen sonnenbrand, den komplettn sonnenbrand, am saftigen sunnenbrond, wo jeden dsun a so brennt hod
  • gaunz verbrennt/ gonz vabronnt, hoib verbrennt, wos olle a weng aufzischt hot … da ist man aufbrennt hamgfoan, wo olle verbrennter hoamgfohrn sein, aufbrennt woarn

und am Ende woar ma wieder mal „ganz grantig“. Na da gfreit ma si dann schon aufn Herbst!

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