Erneut die vierte Dialekt-Umfrage und noch immer interessiert es uns, wie sich „Der Unfall“ ereignet hat – oder genauer: ob es Fremdeinwirkung gab. Auf die Frage, ob die Gattin nicht doch mitgewirkt hat, tut sich folgendes Bild auf :
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Während <gstoßn> und <gsteßn> (sowie einmalig auch mit ge-Ausfall <steßn> in Wien) in der Anzahl ihrer Nennungen recht gleichmäßig verteilt sind (nur scheint <gsteßn> vergleichsweise eher Städte zu meiden), verwehren sich diese Kärtnen vollständig. Hier wird man, wie auch in Vorarlberg, allen voran <gschupft>.
Osttirol tut sich einmalig mit <gschutzt>, das südliche Vorarlberg einmalig mit <gschukt> hervor. <An Steßa> kriegt man nur östlich, wo man in Salzburg und im nördlichen Oberösterreich noch <an Renna> abkriegt. Dafür wird dort vermehrt <gschubst>, seltener <ghaut>. Für <gschmissn> gibt es keine auffällige regionale Verteilung. Nur in Linz kann jemand jemanden auch <owi drahn>. Das Burgenland meidet die Umfragen weiterhin.
Und wie schaut's bei dir aus, wenn du den Hochzeitstag vergisst? Hier mitmachen und die eigene Sprechweise verewigen, wenn es in die mittlerweile sechste Umfrage "Der Hochzeitstag" geht. Auch die fünfte Umfrage "Der Fleischkauf" kann noch von Teilnahmen profitieren.
