Anbandeln, etwas miteinand (am Laufen) hom …

Um den Frühlingsgefühlen Ausdruck zu verleihen, wurde auch abgefragt, wie man das denn nennt, wenn zwei Personen sich annähern und sich daraus etwas entwickelt:

Während anbandeln eine der meistgenannten Antworten war, finden sich auch ein paar Gspusis (welche wir uns aus dem Italienischen geborgt haben) und ein paar Pantscherl wieder, welches des Öfteren als echt Wienerisch klassifiziert wird. Interessenterweiser nannten das Pantscherl aber kein einziger Wiener unter den Teilnehmenden. Da wurde mitunter miteinander geredet oder kokketiert. Auch miteinander gehen tun anscheinend nur wenige von uns, wenn schon, dann hat man was am Laufen. Offenbar wird eher an etwas festgehalten: Man hat was miteinander.


Die Antworten passen dir nicht? Dann mach doch bei den Umfragen mit und erzähl: Wia redtsn eigentli wirkli?

Hier geht’s zu den Umfragen!

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Nimma drauf denkt, a net dran docht ghobt…

Erneut aus der ersten Umfrage „Bei den Maiers“: Hier zeigen sich viele verschiedene dialektale Formen, um sich an etwas zu erinnern. Manche denken darauf, während andere daran denken. In der Vergangenheit hat man’s sich dann (ge)denkt oder (ge)docht (gehobt). Bei letzterem ist die Kurzform (dran) docht häufiger vertreten als die Form denkt. Im Tiroler Land scheint die Lage besonders vielfältig, denn hier finden sich Mischformen an etwas (dr)aufzudenken, aber auch die anderen Bundsländer sind sich nicht flächendeckend einig.

Wie immer gilt auch hier: Die Umfragen werden nicht geschlossen.

Also: Fehlt dir was? Redst du anders? Wie sagt dein Ort?

Na dann trag es doch hier sowie bei den anderen Umfragen ein und auf den nächsten Karten bist du mit deinem Dialekt und Ort vertreten!

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Hätt ma des … soin?

Bei den Maiers ging’s unter anderem auch darum zu erfragen, woher man Dinge denn wissen soll, wenn es einem doch keiner sagt. Die Umfrageteilnehmer*innen haben wie folgt entschieden:

riechen (riachn) kommt am häufigsten vor und erstreckt sich über Gesamtösterreich. Schmecken tut man’s anscheinend nur an den äußeren Gebieten und spüren (gspiarn) tun’s die allerwenigsten von uns.

Dein Ort oder deine Region ist noch nicht eingezeichnet? Du schmeckst doch mehr als die Daten es uns gerade weißmachen wollen?

Dann mach hier mit und auf der nächsten Karte sind dann auch deine Antworten vermerkt!

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„kaputt“, „eingonga“ oder hoit „hin(n)ig“…

In der ersten Umfrage wurde mitunter abgefragt, wie man denn „kaputt“ in den eigenen Dialekt übersetzen würde, wenn man sich auf ein Auto bezieht. Besonders beliebt war dabei die Formen hi(n), neben der seltener auftretenden Form hin(n)ig. Kaputt ist hingegen nicht nur nahe der Hauptstädte zu verorten, sondern scheint darüber hinaus aufzutreten. Eingonga war die wenigst-gewählte Variante unter den Teilnehmenden.

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Bei den Maiers – Wia redtsn eigentli wirkli?

Wir sind auf der Suche nach Dialekt, wie er auch wirklich gesprochen wird. Diese Umfragen – wenn auch öfters mit gekünstelten Situationen – helfen uns einen besseren Einblick in die verschiedenen Dialekte und deren Ausprägungen zu erhalten.

Bei den Maiers
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Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie können den Fragebogen jederzeit abbrechen. Ihre Teilnahme ist anonym. Ihre Antworten können nicht auf Sie zurückgeführt werden. Ihre Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Die Forschung folgt keinem kommerziellen Interesse. Wir behandeln alle Ihre Daten streng vertraulich.

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